Seminar DON’T CALL IT A CONTEXT von Heiko Pfreundt

Seminar DON’T CALL IT A CONTEXT von Heiko Pfreundt

14. – 16. Januar 2020, 10 – 13 Uhr

Vielen Dank an den Künstler Heiko Pfreundt für sein Seminar Don´t call it a context – Über die stetige Veränderungen künstlerischer Praxis durch selbst-organisierte Strukturen und die Arbeitsbesprechungen mit unseren Teilnehmer*innen innerhalb des Studioprogrammes am BAI | Kunstschule, Kunstinkubator & Artist in Residence in Berlin.

„Je mehr wir von selbstorganisierter Praxis in der Kunst sprechen, desto mehr erweitert sich das Bild der Kunst selbst. Selbstorganisiert und unabhängig zu sein, bedeutet, durch Kooperationen erweiterte, experimentelle Praktiken aufzubauen, über die Orte der Kunst nachzudenken, sich vom Dilemma der Institutionskritik zu verabschieden und ursprünglich ironische Pläne zu überarbeiten um daran eigene Strukturen zu entwickeln, die mit den künstlerischen Ressourcen in einer mehr erwünschten Art und Weise umgehen. Das Seminar möchte anhand einiger Beispiele aus der strukturellen Arbeit von Projekträumen zeigen, wie stark sich das was wir von künstlerische Praxis erwarten, durch räumlich vielfältigere, sozial durchlässigere und geschlechtlich progressivere Entwicklungen seit einigen Jahren stetig verändert hat und wie sehr es dabei auf Verbündete ankommt.“ (Text: Courtesy Heiko Pfreundt)

Das Interesse von Heiko Pfreundts künstlerischer Praxis (DE, lebt und arbeitet in Berlin, DE) bewegt sich zwischen digitalen Ruinen, informellem Lernen, einer neuen Sehnsucht nach Permanenz in Games und kuratorischen Spielmöglichkeiten. In der jüngsten Serie IS IT A GAME? im Kreuzberg Pavillon spezifizieren er und Lisa Schorm dieses Spektrum verschiedenster Interessen an Kunst und Spielen und deren Möglichkeiten aus der Perspektive von Spielern, bei dem es letztlich nicht darum geht, Künstler oder Kurator, sondern völlig Undiszipliniert zu sein. Zu seinen jüngsten Kooperationen gehören Projekte mit dem Omsk Social Club, The Feminist Gaming Group von Eloise Bonneviot und eine Zusammenarbeit von Dafna Maimon und Lucinda Dayhew für einen künstlerischen Escape Room. Er schreibt gelegentlich über Projekträume und die Übersetzung von Raum als künstlerische Praxis in hybriden Orten. Im Jahr 2019 war er einer der Organisatoren des Project Space Festivals Berlin – When the Hunger starts.

Weitere Informationen auf der KREUZBERG PAVILLON & PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN Webseite.

2020-01-17T15:45:36+02:00