Besuch ETWAS KAM AUF UNS ZU organisiert von Dagmara Genda

Besuch ETWAS KAM AUF UNS ZU organisiert von Dagmara Genda

20. Februar 2019, 14 Uhr

Vielen Dank an die Künstlerin Dagmara Genda für ihre Einführung in den Kontext und die Geschichte des Ortes und für ihre Führung für unsere Teilnehmer*innen durch die Gruppenausstellung ETWAS KAM AUF UNS ZU. Der Besuch ist Teil des BAI Studioprogrammes | Kunstschule & Artist in Residence in Berlin.

Ausstellungsdauer: 09. – 24. Februar 2019
Öffnungszeiten: 
Donnerstag – Montag, 15 – 21 Uhr
Adresse:
Englische Straße 29, 10587 Berlin

Organisiert von Dagmara Genda

Teilnehmende Künstler*innen: Emma Adler, William Engelen, Friederike Feldmann, Dagmara Genda, Emily Hunt, Rodney LaTourelle & Louise Witthöft, Thomas Locher, und Joachim Schmid

„Anlässlich einer Kündigung werden neun Künstler eine Charlottenburger Wohnung in einen außergewöhnlichen Ausstellungsraum verwandeln. Seit August 2018 wohnen zwei Künstler ganz alleine in dem leerstehenden Altbau, wo einmal 30 Familien lebten. Seit 2017 sind die anderen Bewohner nach und nach ausgezogen, weil sie die langsame Entkernung durch immer wechselnden Wanderarbeiter nicht standhalten könnten. Obwohl das Haus in gutem Zustand ist, wird es nach Februar 2019 abgerissen werden, um Platz für neue profitablere Gewerbeflächen zu machen.

Am 9. Februar eröffnet «Etwas kam auf uns zu,» eine Ausstellung von ortsspezifischen Arbeiten, die wiederum das Gebäude selbst als Kunstwerk darstellen werden. Die Eingriffe werden sich durch ästhetische, persönliche, und politische Ansätze mit der aktuellen Lage des Hauses auseinandersetzten. Vier der Künstler haben einst in der Wohnung gewohnt, während die anderen mit den Bewohnern auf verschiedene Weisen verbunden sind. Sie vertreten zwei Generationen: Die ältere Generation kennt Berlin aus der Vergangenheit, als Wohnungen und Ateliers günstig und reichlich vorhanden waren, die Jüngere kennt nur die aktuelle, unsichere Lage. Die Ausstellung wird sowohl ein Abschied als auch eine Erinnerung an die Geschichten sein, die gelöscht, umgeschrieben und vielleicht vergessen werden.“ (Text: Courtesy Dagmara Genda)

Weitere Informationen auf der DAGMARA GENDA Webseite.

2019-02-24T15:04:02+00:00