Besuch AGGREGATE von Alexandra Pirici

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Besuch AGGREGATE von Alexandra Pirici

16. August 2017, 14 Uhr

Vielen Dank an Michaela Richter für ihre Einführung für unsere Teilnehmer*innen in das Programm des Neuen Berliner Kunstvereins (n.b.k.) und die aktuelle Ausstellung AGGREGATE von Alexandra Pirici.

Kuratorin: Raluca Voinea
Lichtdesign: Andrei Dinu

Ausstellungsdauer: 12. – 17. August 2017
Ort:
Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.)
Öffnungszeiten: 
Mittwoch – Samstag, 14 – 18 Uhr, Donnerstag 18 – 20 Uhr
Adresse:
Chausseestrasse 128/129, 10115 Berlin

„Der Neue Berliner Kunstverein präsentiert die erste Einzelausstellung von Alexandra Pirici in Deutschland. Als lebendiges Environment angelegt, bildet die Ausstellung Aggregate den Rahmen für über 80 PerformerInnen, die zusammen mit den BesucherInnen den Ausstellungsraum in einer Schwarmbewegung definieren. Basierend auf verkörperten Erinnerungen, die Fragmente eines gemeinsamen Welterbes verhandeln, nimmt das Werk Bezug auf Versuche der Menschheit, wesentliche Aspekte ihres Daseins in Zeitkapseln festzuhalten, wie etwa in Form der „Voyager Golden Records“ der NASA, die ausgewählte Informationen zum Leben auf der Erde anderen, außerirdischen Spezies zur Verfügung stellen sollten.

Pirici thematisiert eine solche „Arche“ als Prozess, in dem Informationen subjektiv selektiert und transformiert werden, welche sich in Kategorien einfügen wie Lebensformen, Sound von der Erde, kulturelle Errungenschaften, wissenschaftliche Techniken und Erkenntnisse, aber auch unbelebte Objekte und Nicht-Einzuordnendes. Die ausgewählten Elemente werden im Prozess ihrer Übertragung redefiniert. In Aggregate passiert dies in einem ständigen Strom der Körper, der die BesucherInnen der Ausstellungen umfasst; durch Inszenierung entstehen und verschwinden ausgewählte, geteilte Erinnerungen aus verschiedenen Kanons und historischen Zeitabschnitten. Dabei adaptiert, vervielfältigt und verstärkt das lebende Environment individuelle und kollektive Vorschläge; Vorgänge und Bilder – sowohl kanonische als auch nicht eindeutig identifizierbare – durchlaufen einen Prozess der Abstraktion, der Verkörperung, Einverleibung und Neuproduktion. Durch die Hybridisierung des Einen mit dem Vielen, wird das, was archiviert wird, erkennbar als grundsätzlich multipel, als stets im Werden begriffen. Die performte Auswahl ist zeitlich durch sich im Laufe der Ausstellung unregelmäßig wiederholende Muster strukturiert, die die Zufälligkeit und das Fragementarische des Zugangs zu unserem persönlichem wie kollektivem Wissen und Gedächtnis betonen.“ (Textauszug aus der Pressemitteilung Courtesy Neuer Berliner Kunstverein)

Weitere Informationen auf der n.b.k. Webseite.